Vita – Felix Kroll

Felix Kroll, geboren 1986 in Berlin, setzt sich intensiv mit einer großen Bandbreite von Werken der Neuen Musik auseinander. Seine künstlerische Ausbildung absolvierte er bei Prof. Margit Kern, Claudia Buder, Mikko Luoma (Finnland) und Prof. Geir Draugsvoll (Dänemark). Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe und Stipendiat der Oscar-und-Vera-Ritter und der Pradé Stiftung.
Kurz nach seinem Studium erhält er bereits 2014 einen Lehrauftrag der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Als junges Talent engagiert er sich aktiv in der Neuen Musik Szene, bringt regelmäßig neue Werke zur Uraufführung und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit namhaften Komponisten wie Helmut Oehring, Georg Katzer, Sidney Corbett, Younghi Pagh-Paan u.v.m.
Im Bereich der Theatermusik ist er als Interpret, künstlerischer Leiter und Komponist viel gefragt.
Für zahlreiche Produktionen wurde er als Solist auf Bühnen wie Staatsoper Berlin und Hamburg, Deutsches Theater Berlin, Staatstheater Dresden, Leipziger Schauspiel, Konzerthaus Berlin, Theater Lübeck, oder Bundeskunsthalle Bonn engagiert. Internationale Konzerte führten ihn durch ganz Europa, nach Russland und Korea.
Daneben gastiert er regelmäßig in diversen Formationen, wie dem Filmorchester Babelsberg, Staatskapelle Berlin, dem Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin, Oh ton-ensemble, Reflexion K, Zafraan und Junge Musik Berlin.
2012 gründet er das „RADAR ensemble“, das sich durch einen Brückenschlag zur Performance, Improvisation und multimedialen Konzepten in der Neuen Musik positioniert.
Seit 2009 spielt Felix Kroll in der erfolgreichen Band „Die Grenzgänger“, die das fast vergessene Volksliedgut für die heutige Zeit wieder zugänglich und erlebbar machen. Stilistisch bewegen sie sich dabei zwischen Folk/Chanson, über Blues/Rock, bis zum Swing/Jazz.
Mehrfache Fernseh- und Rundfunkaufzeichnungen – etliche CD-Produktionen, die unter anderem durch den Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet wurden, dokumentieren sein Schaffen.

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