Noch nie

Eine Umarmung für eine Schauspielerin, zwei Tangotänzer
und ein viel zu junges Akkordeon
nach einer Kurzgeschichte von Andrea Keil

«Tango entsteht aus Verzweiflung und endet darin. Er ist die Vorbereitung all dessen, was nie geschieht, eine Erinnerung an etwas, das niemals war. Eine Umarmung, die folgenlos bleibt.»(aus: W. Fleischhauer, Drei Minuten mit der Wirklichkeit)

SIE ist eine gestandene, zufriedene Frau, glücklich verheiratet, gut situiert mit drei fast erwachsenen Kindern. Sie tanzt Tango – zum Spas.
Sie verliebt sich – das war nicht geplant.
Eine lange Nacht lebt sie ihren Traum, träumt sie ihr Leben neu, anders, hält Rückschau, visioniert, liebt, lacht und weint.
Immer wieder scheinen getanzte Emotionen des Abends, der Nacht auf, machen die Zerrissenheit und das Ringen der Frau sichtbar.

Sigrid Dettlof stellt sich der Herausforderung, einen Theater-Monolog mit dem Tango zu verbinden – sie lässt ihre Gefühle vertanzen und spielt die Berührung des Tangos. Ein sinnlicher, sehnsüchtiger und schonungsloser Theaterabend voller Humor und lustvollem Leiden.
im Theater Combinale Lübeck

Bilder: