Akkordeonist Berlin

Felix Kroll – Berliner Akkordeonist – unterwegs in den unterschiedlichsten künstlerischen Bereichen. Pendelt zwischen Werken der Neuen Musik, klassischer Musik und Liedern seiner Heimat, den sogenannten “Volksliedern”.
Mit der Gruppe “Die Grenzgänger”, dem “RADAR-ensemble” und vielfältigen anderen Projekten an Theatern oder Konzerthäusern regelmäßig auf Achse.
Seit 2017 Lehrbeauftragter für das Fach Akkordeon an der UdK Berlin.


Neuigkeiten:

Sehnsucht

Dagmar Manzel – Sehnsucht

Mit der Komischen Oper Berlin verbindet Dagmar Manzel eine ganz besondere und langjährige Beziehung und so überrascht es weder, dass sie ihre neue CD »Sehnsucht« nicht nur größtenteils mit Musiker*innen des Hauses eingespielt hat, noch dass sie das Programm dieser CD erstmals im Haus an der Behrenstraße live mit ihrer fünfköpfigen Band und dem neuen Programm präsentiert. Die bekannten und weniger bekannten Chansons und Lieder bieten in den neuen, pointierten Arrangements viel Raum für Sehnsucht, Melancholie und zum Nachdenken, aber auch für leisen Humor und Komik.

Queer Papa Queer

Queer

Einen Vater, der abhaut – das kennt man. 
Ein Vater, der beim Abhauen Länder- und Systemgrenzen überwindet ist schon seltener. 

Ein Vater, der vom Osten in den Westen flüchtet und seiner in der DDR zurück gelassenen Tochter sein ganzes Leben lang sein Coming Out als schwuler Mann nicht eingestehen will, nicht offenbaren kann, ist Thema von queer Papa queer. 

Das Stück ist eine biografische Recherche mit Objekten, Dokumenten und Puppen und zugleich eine Zeitreise in die Lebenswelt homo- und bisexueller Männer in der DDR und dem Niemandsland zwischen den Systemen. 

Ein Stück über Angst, Mut, Lebensfreude und Repression. Ein Parcours auch über die eigenen Unsicherheiten.

Spiel: Ute Kahmann
Komposition, Live-Musik: Felix Kroll
Regie: Heike Scharpff
Ausstattung, Puppenbau: Stephan Rätsch
Projektion: Raman Zaya
Dramaturgie: Tom Mustroph

unterstützt von: Schaubude Berlin, Schwules Museum
gefördert von: Bundesstiftung Aufarbeitung, Bezirksamt Pankow, Abt. Kultur
Medienpartner von: TAZ DIE TAGESZEITUNG

Konzept und Produktion: Kahmann & Scharpff GbR 

Pirat Eberhard und die geheimnisvolle Insel

Flaute, kein Trinkwasser, zu essen gibt es auch nichts mehr: Die Crew der Falkenkralle muss eine fremde Insel ansteuern. Ist die Insel bewohnt, verbergen sich hinter Felsen und Dickicht unbekannte Gefahren? Pirat Eberhard, Piratin Elena, Kai und Ratte Luzie pirschen los; Johnny bewacht das Schiff. Plötzlich wird Johnny von einem Fremden bedroht. Wer ist Eindringling? Wer hat hier welche Absichten? Wem gehört hier was und was ist eigentlich Heimat?

Premiere: 29.11.2019

www.figurentheater-luebeck.de/

Unheimliche Geschichten

Unheimliche Geschichten

In einem Buchantiquariat erwachen um Mitternacht aus drei großen Gemälden der Teufel, der Tod und eine Dirne. Sie erzählen sich fünf unheimliche Geschichten…

Mit seiner außergewöhnlichen Inszenierung und den damals völlig neuen und wegweisenden Film-Effekten erschuf Richard Oswald vor genau 100 Jahren das Genre des Gruselfilms. Es ist auch eine der ersten Literaturverfilmungen, in der unter anderem «die schwarze Katze» von Edgar Allan Poe oder »Der Selbstmörderklub« von Robert Louis Stevenson adaptiert wurden. Die fünf Geschichten sind gelungen durch die Rahmenhandlung verknüpft und werden von den drei damals berühmten Schauspielern Reinhold Schünzel, Conrad Veidt und Anita Berber extrem wandlungsfähig gespielt.

Anita Berber als Dirne war eine Ikone des Lasters, des Sündenbabels Berlin in der Zeit des ersten Weltkrieg, als mit dem Kaiserreich gesellschaftliche Konventionen zusammengebrochen waren und Exzesse aller Art in Mode kamen: ob durch sexuelle Freizügigkeit, Okkultismus oder Drogenrausch. 

Reinhold Schünzel tritt in der Rahmenhandlung als klassischer Mephisto auf. In den Einaktern spielt er fast durchgehend bürgerliche Figuren am Rande des Abgrunds. Darin wirken seine tadellosen Anzüge wie eine Verkleidung, um seine Schuld als Mörder oder seinen Wahnsinn zu tarnen. Schünzel gibt dem durch Krieg und Revolution aus der Bahn geworfenen Bürgertum in Deutschland eine Gestalt.

Auch Conrad Veidt als Tod repräsentiert das Gesicht einer Epoche. Hohlwangig, mit tief liegenden Augen, der hohen Stirn und dem spitzen Kinn steht es für die Hungerjahre unmittelbar nach dem Ende der ersten Weltkriegs, für eine in den Schützengräben traumatisierte Generation. Sein Rollentyp war die des Außenseiters und es ist bezeichnend, dass er mit seinen Anti-Helden zur Leinwand-Ikone jener Nachkriegsjahre wurde. Gibt es einen krasseren Außenseiter, als den Tod, inmitten lauter lebender?

Richard Oswald erlebte bereits 1915 den Durchbruch als Regisseur für seine Kriminalverfilmungen. Große Erwartungen begleiteten also die Premiere von „Unheimliche Geschichten“, die am am 5.11.1919 zu Oswalds 39. Geburtstag in den „Richard-Oswald-Lichtspielen“ stattfand, einem Kino an der Kantstraße in Berlin. Der Abend geriet zum Triumph für den Regisseur und seine Darsteller.

Anlässlich des 100-Jährigen Jubiläums hat der Akkordeonist Felix Kroll eigens eine schaurig klangintensive und virtuose neue Filmmusik komponiert, die er live zum Film darbieten wird.

Cufte za Mufte

Cufte za mufte

Das 2019 gegründete Ensemble bereichert den Jazz durch seine außergewöhnliche Instrumentation und einer erfrischenden Mischung aus folkloristischer Tradition und klassischer Avantgarde. Die fünf Musiker aus vier unterschiedlichen Regionen Europas (Spanien, Serbien, Türkei und Deutschland) verbinden ihre kulturellen Wurzeln und individuellen Spielweisen gekonnt. Die Eigenkompositionen enthalten neben klassischen Jazzballaden und eingängigen Melodien ebenso traditionelle Rhythmen, sowie schräge Klangexperimente.

Besetzung:

Damir Bacikin – Trompete
Vladimir Veres – Posaune
Felix Kroll – Akkordeon
Ander Perrino – Bass
Ugur Goregen – Perkussion

https://www.facebook.com/Cufte-za-Mufte-301312010739660/

Revolution

Revolution

Zum 9. November und dem 100. Jahrestag der Novemberrevolution von 1918 erscheint unser 10. Album: Es heißt schlicht und einfach “REVOLUTION” und enthält 17 Lieder aus den Kämpfen gegen den Weltkrieg und für Pressefreiheit und Menschenrechte, Wahlrecht für alle

Zwischen Chanson und Rock. Kinderlied und Friedenshymne Reggae und Musettewalzer werden vielfältigste musikalische Register gezogen. Unbekannte und bekannte Autoren von Erich Mühsam bis Bertolt Brecht, Ferdinand Freiligrath bis zum ersten bayrischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner eint eins. Anarchisten und Christen, Sozialisten und Demokraten gemeinsam für die Republik und gegen den Kapitalismus.

Das Album ist zum 9. November überall im Handel im Handel erhältlich:

Sonderpreis 12,40 Euro für Vorbesteller bis zum 17. Oktober!

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